Abgeschlossene Projekte

Eine kleine, aber feine Auswahl unserer Projekte der letzten Jahre:
Kultur macht Laune im Landkreis Tuttlingen
Bildungsreisen für Mädchen
OUTtakes! Junge Sounddesigner im Museum 2017
Streetfusion 2016 und 2017
Deutsch-Finnische Jugendbegegnung 2016
OUTtakes! Junge Sounddesigner im Museum 2016
Streetdance-Workshop 2016
OUTtakes! Junge Filmemacher im Museum 2015
OUTtakes! Junge Filmemacher im Museum 2014
Das internationale Road-Camp von hier bis Wien und weiter 2013
Fahrt der selbstverwalteten Jugendtreffs nach Hamburg

Jugendkultur

Kultur macht Laune im Landkreis Tuttlingen

Dank des Förderprogramms „Kultur macht Laune“ der Jugendstiftung in Höhe von 4.000 € konnten fünf Jugendinitiativen im Landkreis Tuttlingen von Frühjahr 2016 2 Jahre lang ihre Projektidee umsetzen! In Emmingen-Liptingen und in Trossingen fanden Graffitiworkshops in den selbstverwalteten Jugendhäusern statt. Ein erfahrerner Künstler führte die Jungs und Mädels in die Geschichte der Graffiti ein und erarbeitete mit ihnen Schritt für Schritt eigene pieces. Die Jugendlichen sprühten ihre Entwürfe dann sowohl auf Leinwände, aber auch teils auch direkt auf die Wände der Jugendräume. Neben der Verschönerung der Räume stand auch die Auseinandersetzung mit der Sprühkunst im Fokus. Die Jugendlichen wollten sich u.a. wieder ins Gespräch rücken, wahrgenommen werden. Auch die Attraktivität der Jugendräume sollte wieder gesteigert und als ein Baustein eines lebendingen Gemeinwesens erlebt werden.collage
In der Gemeinde Neuhausen haben Jugendliche ein Filmprojekt auf die Beine gestellt. Ziel des Projektes war es, die Jugendlichen von Konsumenten hin zu Produzenten von social Media Inhalten zu begleiten und unterschiedlichste Kurzfilme zu erstellen. Neben diversen „Instagram“-Filmen wurde auch ein Youtube-Kanal erstellt, auf dem Kurzfilme präsentiert werden. Die Bandbreite der Videos reicht von Produkt-Bewertung, Car-Porn, Wald-Porn, HipHop-Videos, von Kurzfilmen ohne Worte bis hin zu Kurzfilmen mit Story und Erzähler. Wen’s interessiert: Maikundmike TV auf Youtube!
In Aldingen wurden zwei große Projekte verwirklicht. Unter dem Titel „Kunst und Heimat“ entwickelte eine junge Studentin mit jungen Geflüchteten und jungen Einheimischen ein Kunst- und Kulturprojekt. Die Kunst sollte zur Brücke zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen werden. Mittels Collagen, Fotographien, Skulpturen oder Malereien setzten sich die Teilnehmenden mit ihrem Verständnis von Heimat, Jugend und Kultur auseinander. Das Projekt förderte die Begegnung und den Austausch der jungen Menschen untereinander.
Auch Streetfusion, ein jugendkulturelles Event, das ebendfalls in Aldingen realisiert wurde, brachte die Menschen im Ort zusammen. Von Jugendlichen für Jugendliche organisiert, machte das Fest die Bandbreite „der Jugend“ deutlich. Neben ausgefallen kulinarischen Köstlichenkeiten, die von einem Team junger Menschen gekocht wurden, erhielten Jung und Alt beim Fest Einblicke in die Interessen und Begabungen Jugendlicher und junger Erwachsener. Auftritte der Parkour-Gruppe, Liedeinlagen der Evangelischen Jugendarbeit, Slacklinelaufen, DJing brachten die Besucher zum Staunen.

  gefördert mit Mittel der Jugendstiftung BW

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Mädels mobil

Bildungsreisen für Mädchen

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Regelmäßig bieten die kommunalen Jugendreferentinnen eine Reise für Mädchen aus dem ganzen Landkreis an. „Bildungsreise“ bedeutet für uns, dass wir nicht einfach nur am Strand liegen, sondern auch interessante Dinge unternehmen und andere Menschen und Kulturen kennen lernen, Vergleiche zu unserem Leben hier im Landkreis Tuttlingen ziehen und neue Perspektiven mit nach Hause nehmen. Mädels zwischen 13 und 18 Jahren planen gemeinsam über ein halbes Jahr die Reise. Neben der Auswahl des Reiseziels, den Transportmitteln und der Unterkunft recherchieren sie verschiedene Themen und diskutieren über Programmpunkte. Die Reiseerfahrungen sind entsprechend vielfältig: Besuch in einer Moschee, Straßentheater, Gespräche mit Streetworkern, Bunkerbesuche, Stadtführungen, Stranderlebnisse, Besuch von Jugendtreffs und vieles mehr!

Folgende Reisen fanden bisher statt:
2010   Berlin
2012   Barcelona
2014   San Sebastian (Gruppe 1)
2015   San Sebastian (Gruppe 2)
2017   Amsterdam

Die nächste Reise ist für 2019 angedacht. Mehr Infos zu gegebener Zeit dann in den Jugendreferaten vor Ort.
Weitere Infos zum Projekt sowie ein Reisebericht der ersten Gruppe gibt es auf der Projektseite.

 

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Das Projekt im Freilichtmuseum

OUTtakes! Junge Sounddesigner im Museum 2017

Wie produziert man künstlich Hubschraubergeräusche? Was muss man tun, um den Klang einer Fahrradkette ohne Fahrradkette auf Tonband aufnehmen zu können? Solche und ähnliche Fragen beschäftigten die Jugendlichen beim Projekt „Outtakes – Junge Sounddesigner im Museum“ – einem Kooperationsprojekt der AGKJ, dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und der Musikhochschule Trossingen (Studenten des Studiengangs Musikdesign). Die Antwort darauf lieferte Jörg Klinkenberg, der mit allerhand Krimskrams ausgestattet den Jugendlichen einen Besuch abstattete. Jörg nutzt sein Wissen normalerweise professionell dazu, Filme die richtige Geräuschkulisse zu geben oder Hörspiele zu vertonen. Diesmal zeigte er uns, dass ein Uhrticken mit einer Gabel und einer Untertasse simuliert werden kann. Dieses Wissen nutzten die Jugendlichen dann, um ihre eigenes Hörspiel auf die Beine zu stellen. Inspiriert von ‚Heta‘, einer Vertrieben, deren Geschichte im Museum im Rahmen einer Ausstellung thematisiert wurde, entwickelten die Jugendlichen ihr Stück über das Leben von Geflüchteten heute. Am Ende stand ein Stück, das Ausschnitte eines Interviews mit einem echten Geflüchteten aus Syrien mit einer fiktiven Geschichte um zwei Erwachsene verknüpft. Die Jugendlichen wollen damit zum Nachdenken anregen und die Menschen dazu einladen, Erzähltes zu hinterfragen und nicht sofort zu glauben und weiterzuerzählen. Das Ergebnis kann in der aktuellen Ausstellung im Freilichtmuseum angehört werden.

Neben der Arbeit am Hörspiel genossen die Jugendlichen insbesondere die Übernachtung im ansonsten leeren Museum, die gemütlichen Abende und die neuen Freunde. Schön gibt folgender Kommentar einer Teilnehmerin das Erlebte wieder: „Hammer Woche. Später, wenn alles fertig ist, kann ich in die Ausstellung gehen und sagen, dass ich da mitgearbeitet habe. Denn das war das Tolle. Keiner hat uns gesagt, was wir machen müssen. Wir durften ganz allein das Thema festlegen. Die Studenten haben uns dann nur bei der Produktion geholfen. Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass wir das hinbekommen. Und ganz ehrlich: Wahrscheinlich wäre ich nie ins Museum gekommen, aber das Hörspiel hier zu machen war genial.“

 

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Action auf dem Marktplatz

Streetfusion 2016 und 2017

2016 in Tuttlingen, 2017 in Aldingen

Slackline, Soccercourt, leckeres Essen, ein Graffitikünstler und eine Bühne mit tollen Acts. So wie es klingt war es auch: gute Stimmung, viele Besucher, viele mitwirkende Akteure, engagierte Ehrenamtliche, fast trockenes Wetter und viele tolle Begegnungen.

Vor allem auf der Bühne war etwas los: Nach einem lauten Auftritt der Beatstomper, einer Gruppe von Jugendlichen, die auf Fässern trommelte, traten noch zwei Tanzgruppen, zwei Rapper, zwei Sängerinnen und die Parkourgruppe aus Spaichingen auf.

Doch nicht nur die Auftritte lagen in den Händen der Jugendlichen. Auch organisatorisch waren sie voll mit dabei. Eine 16-jährige Jugendliche gestaltete zum Beispiel diese Flyer und Plakate.

Die Veranstalter – das Forum Ernährung, Mutpol, die Alpenvereinsjugend, das Evangelische Jugendwerk und wir Jugendreferate – waren super glücklich über diesen Event. Folgeprojekte sind nicht ausgeschlossen…..

Ein Zeitungsbericht über die Aktion in Tuttlingen findet ihr unter diesem Link.

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Deutsch-Finnische Jugendbegegnung 2016

Sommercamp 2016

Klettern im Donautal – Brückenspringen – neuen Menschen kennenlernen – Lasertag – Abendessen in der Flüchtlingsunterkunft – Kanufahren – Filme schauen – gemeinsam kochen – freie Zeit genießen – Spaß haben – neue Perspektiven mitnehmen – ……….

Das war unsere Finnisch-Deutsche Jugendbegegnung 2016!  Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserer nächsten großen internationalen Jugendbegegnung 2018 auf dem Klippeneck!

 

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Klappe, die dritte!

OUTtakes! Junge Sounddesigner im Museum 2016

Nach zwei erfolgreichen Jahren „OUTtakes“ unter dem Motto „Junge Filmemacher im Musum“, kam in diesem Jahr nochmals Schwung ins Projekt. Ein neuer Schwerpunkt sollte her und mit dem neuen Kooperationspartner Musikhochschule Trossingen ist das mehr als geglückt. Statt Filmdreh stand in diesem Jahr das Thema Sounddesign im Mittelpunkt. Vier Studenten der Musikhochschule unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Pfingstferien bei der Entwicklung ihrer Projekte. Dazu zogen alle gemeinsam ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, dem dritten Kooperationspartner im Bunde.
Und die Ergebnisse können sich sehen lassen:
* Ein Krimi mit fünf Hörstationen: Die Besucher können an fünf Stationen die Zeugenaussagen zu einem Todesfall anhören. Zu Wort kommen der Pfarrer, der Schmid, die Krämerin und deren Kundin, der Müller und eine Witwe. Wer herausbekommt, wer aus welchem Grund und durch wessen Hand gestorben ist, darf an einem Preisausschreiben teilnehmen.collage-2016-08-19
* 24 Stunden in vier Minuten: Zwei Teilnehmer nahmen Alltagsgeräusche im Museum auf und schnitten diese zu einem vierminütigen Stück zusammen, das den Tagesablauf zur damaligen Zeit darstellt. Optisch mit einer überdimensionalen Uhr visualisiert.
* Songs aus Alltagsgeräuschen: Mit einem Stein auf ein Gitter klopfen, den Wasserhahn aufdrehen oder mit der Handfläche auf ein Fass schlagen. Die dritte Gruppe nahm Geräusche im Museum auf, bearbeitete diese am Computer und mischte daraus Songs. Unglaublich, was sich daraus machen lässt!
Alle Ergebnisse sind noch die ganze Saison im Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck zu bestaunen und anzuhören.

Doch damit nicht genug. In Workshops gaben die Jugendlichen ihr Wissen im Juli an andere Jugendliche weiter. Bei großen Abschlussevent wurde dann nochmal so richtig gefeiert.
Dank der Fördermittel durch den Deutschen Museumsbund konnte das Projekt für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

 

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Let’s dance!

Streetdance-Workshop

Streetdance2016In den Osterferien fand für Mädchen aus dem ganzen Landkreis Tuttlingen ein zweitägiger Streetdance-Workshop statt, der von den Jugendreferentinnen aus den Gemeinden organisiert worden war.

Streetdance ist eine Form des Hiphop und wird ursprünglich – wie der Name schon sagt – auf der Straße getanzt.

Die Mädchen trafen sich gemeinsam mit den Jugendreferentinnen jedoch in der Scheune im Bürgerhaus in Denkingen, wo die Trainerin Marianna Catanzaro den Workshop leitete.

Nach einer ausgiebigen Aufwärmphase begann der Workshop zunächst mit dem Nachtanzen von einfachen Schrittfolgen. Nach und nach lernten die Mädchen schließlich eine komplette Choreographie. Zur Stärkung gab es zwischendurch Obst und ein gesundes Vesper in der Mittagspause.

Obwohl sich am zweiten Tag schon der Muskelkater bemerkbar machte, stand eine zweite Choreographie auf dem Plan.

Am Ende des Workshops zeigten die Mädchen den Jugendreferentinnen stolz was sie in so kurzer Zeit gelernt hatten.

Das Sportgeschäft Sport Nann aus Gosheim spendete für den Workshop Trinkflaschen, die die Mädchen auch mit nach Hause nehmen durften.

 

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Klappe die zweite!

OUTtakes! Junge Filmemacher im Museum 2015

und dem deutschen Museumsbund.

Ein Kooperationsprojekt mit dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und dem Kreismedienzentrum.

13 Jugendliche, die OUTtaker, zogen in den Pfingstferien für eine Woche ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und erfuhren dort von den Museumsmitarbeitern Spannendes und Interessantes über das Leben zur damaligen Zeit. Durch diese Erzählungen inspiriert, entwickelten sie eigene Geschichten und setzten diese mit entsprechender Kamera- und Tontechnik um. Unterstützt wurden sie hierbei von Peter Kuczinski von der Filmakademie Ludwigsburg.

Die Woche war für die Jugendlichen ein absolutes Highlight:20150602_112511

  • Museum bei Nacht, wenn alle Besucher und Museumsmitarbeiter weg sind
  • Vollmond
  • gemeinsam organisierter Ablauf
  • Geschichten und Mythen über den harten Alltag in der damaligen Zeit
  • Neue Kenntnisse in der Medientechnik
  • Tolle Gruppenerfahrungen und Kontakte zu anderen Jugendlichen aus dem Landkreis Tuttlingen
  • … und zum Schluss drei klasse Filme

Da das Projekt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand, konnte auf die Kenntnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem letzten Jahr zurückgegriffen werden. Janika Mägerle, Cindy Kabisreiter und Tobias Kolb unterstützten dieses Jahr fachlich und ganz praktisch als Teamer das Projekt. Der Peer-Ansatz, der dem Projekt zu Grunde liegt, wird also nicht nur innerhalb des Projekts umgesetzt, sondern auch darüber hinaus.

A propos Peer-Ansatz: Die in der Pfingstwoche gemachten Erfahrungen wollen die OUTtaker an andere Kinder und Jugendliche weitergeben. Hierzu fand im September wieder eine Medienwerkstatt mit den drei Workshops Videodreh, Fotografie und Schauspiel statt. Die OUTtaker leiteten die Workshops an. Unterstützt wurden sie dabei von Peter Kuczinski (Filmakademie Ludwigsburg) und Daniel Erfle (Jugendkunstschule Tuttlingen).

Videos vom Projekt (2014 und 2015) gibt es auf diesem Youtube-Kanal.

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Action vor und hinter der Kamera

OUTtakes! Junge Filmemacher im Museum 2014

DSCF0462Ein Kooperationsprojekt mit dem Kreismedienzentrum und dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.
Gefördert vom Bundes-ministerium für Bildung und Forschung sowie dem Deutschen Museumsbund.

Neun Jugendliche und junge Erwachsene zogen für 5 Tage ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und drehten dort ihren eigenen Film. Die Museumsmitarbeiter inspirierten mit Geschichten aus der damaligen Zeit und die alten Häuser boten die perfekte Kulisse für die beiden Filme. Unterstützt wurden die Teilnehmer u.a. von einem Fachmann von der Filmakademie Ludwigsburg.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Schrei der Rache, ein kurzer Horrorfilm, und Teichgeflüster, ein Liebesfilm über die eigentlich unmögliche Verbindung zwischen einer Bauerstochter und einem Knecht.

Ihr Wissen gaben die Teilnehmer dann in Medienwerkstätten an andere Jugendliche weiter. Hierzu fanden die drei Workshops Videodreh, Fotografie und Schauspiel statt.

Zeitungsberichte vom Projekt:
Südkurier vom 12.06.2014
Schwäbische.de vom 13.06.2014

Videos vom Projekt gibt es auf diesem Youtube-Kanal.

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Wir müssen über Zukunft reden

Das internationale Road-Camp von hier bis Wien und weiter

Im Jahr 2013 fand das internationale Projekt „Donau 2013“ statt, an dem Jugendliche aus dem Landkreis Tuttlingen, aus Österreich und aus Spanien teilnahmen. Gemeinsam gingen wir auf eine Reise an der Donau entlang bis Wien und Bratislava. Einen Bericht von der Fahrt gibt es auf der Projektseite im Menüpunkt „Blog“.

SONY DSCDie in dem Projekt entstandenen Freundschaften zwischen deutschen und spanischen Jugendlichen bestehen teilweise fort und werden in sozialen Netzwerken sowie gegenseitigen Besuchen weiter gepflegt.
Eine Teilnehmerin aus Spanien verbrachte nach dem Projekt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Deutschland.

Die Planungen für eine weitere große internationale Begegnung für das Jahr 2016 laufen.

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Begegnung selbstverwalteter Jugendtreffs

Fahrt der selbstverwalteten Jugendtreffs nach Hamburg

Seit vielen Jahren gibt es im Landkreis Tuttlingen Treff.net, den Zusammenschluss der selbstverwalteten Einrichtungen. Nach vielen eintägigen Veranstaltungen, kleineren Fortbildungsreihen an Wochenenden und einer Jugendbegegenung in Südtirol ging es 2011 nach Hamburg.

Junge Verantwortliche aus den Jugendtreffs Frittlingen, Durchhausen, Emmingen-Liptingen, Neuhausen und Immendingen-Zimmern organisierten ihre Fahrt in die Großstadt. Das bestimmende Thema war die Begegnung mit Teams aus autonomen Jugendhäusern. So stand u.a. ein Besuch der bekannten Roten Flora im Schanzenviertel, dem Haus der Jugend in Wilhelmsburg und einer Plenumssitzung des autonomen Jugendhauses in Bargteheide auf dem Programm.

Sehr überraschend für alle Teilnehmer war die Erkenntnis, dass es vielfältige Formen gibt, Selbstverwaltung zu organisieren. Auch die unterschiedlichen Kooperationsstile mit den jeweiligen Kommunalverwaltungen stieß auf Interesse und bot genügend Gesprächsstoff für die lange Rückreise.